Wer steckt hinter Bud Voyage
💚 Wer wir sind
Bud Voyage ist ein Cannabis-Genetikprojekt aus Deutschland – geboren aus echter Leidenschaft für stabile Sorten und hochwertiges Saatgut. Hinter Bud Voyage stehen unter anderem die Gründer von HANS Brainfood, die seit Jahren in der Pflanzenzucht und im Hanfanbau aktiv sind.
Mit der Legalisierung in Deutschland können wir unser Know-how endlich offen teilen – gemeinsam mit Experten wie Dr. rer. nat. Tim Rieseberg, unserem Head of Breeding und einem der führenden Cannabis-Botaniker im deutschsprachigen Raum. Er ist promovierter Biologe und Chemiker, Evolutionsbiologe und Cannabis-Patient – und lebt Cannabis-Genetik und Kultivierung wie kein Zweiter. Sein Fachwissen gibt er unter anderem auf seinem YouTube-Kanal AnbauWissenSchaffen weiter; inzwischen wird seine Expertise auch von Unternehmen aus dem pharmazeutischen Umfeld nachgefragt.
„Ich selektiere nicht auf Rekorde, sondern auf eine Wirkung, die reproduzierbar ist. Als Patient weiß ich, wie viel es wert ist, sich auf eine Sorte verlassen zu können."
— Dr. Tim Rieseberg, Head of Breeding
Unser Ziel: Sorten entwickeln, die wirklich funktionieren – für Anfänger genauso wie für erfahrene Grower. Vom ersten Genetikscreening bis zur letzten Verpackungsprüfung setzen wir auf höchste Qualität, ehrliche Kommunikation und praxisnahes Know-how.
🏆 Autoflower World Cup 2026 – erster deutscher Breeder mit dem Titel
Mitte Juni 2026 kam die internationale Autoflower-Szene zur sechsten Ausgabe des Autoflower World Cup zusammen – erstmals nicht in Barcelona, sondern in Berlin während der Mary Jane. Den Titel holte unsere Genetik aus Deutschland: unsere Voyager F1 Auto.
Damit setzten wir uns gegen Züchter durch, die teilweise seit über 30 Jahren im Geschäft sind. In den Vorjahren hatten zwar schon deutsche Grower gewonnen – für einen deutschen Breeder war es das erste Mal. Entschieden hat eine internationale Fachjury, in der unter anderem der Joint Doctor saß: der Mann, der die weltweit erste Autoflower-Genetik gezüchtet hat.
Warum die Voyager überzeugt hat:
- Terpenexpression: ein Aromaprofil, das man bei einer Autoflower so nicht kennt. Tim geht davon aus, dass es sich nicht allein über Terpene erklären lässt – weitere Aromamoleküle, sogenannte Flavorants, tragen zum Gesamtbild bei.
- Echte F1-Genetik: Gummy Juice × Triangle Cream. Über den Heterosis-Effekt: schnelleres Wachstum, mehr Vitalität und ein deutlich gleichmäßigeres Erscheinungsbild als bei klassischen Kreuzungen.
- Optik: kräftig grüne Buds mit tief rot bis bordeauxfarbenen Zuckerblättern zum Ende der Blüte.
- Stressresistenz: Hitze, Kälte, Trockenheit, Überwässerung, Schwankungen bei pH, EC und VPD – die Voyager steckt weg, was andere umwirft. Auch Topping wird toleriert.
- Nicht auf Rekorde gezüchtet: Statt auf maximale THC-Werte haben wir auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Aroma, Stabilität und Reproduzierbarkeit selektiert. Genau das hat die Jury überzeugt.
Gewachsen ist die Siegerpflanze rein organisch in lebendiger Erde beim Berliner Living-Soil-Grower Steffen Gehre – ohne einen Tropfen Flaschendünger. Zwei gezielte Komposttee-Gaben in der Blüte haben gereicht. Auch das gehört zu unserer Selektion: den passenden Grower zu finden, der das genetische Potenzial einer Sorte sichtbar macht.
Und es blieb nicht bei einem Ergebnis: Unsere Funky Candy F1 Auto landete im selben Wettbewerb auf Platz 12 – und war damit die beste Sativa des gesamten Feldes, obwohl die Linie zu diesem Zeitpunkt noch sehr jung war.
Woher der Name kommt? Manche Phänotypen sind gut. Andere sorgen dafür, dass man im Selektionsraum plötzlich innehält. Genau so entstand die Voyager – der Eindruck, etwas entdeckt zu haben, das sich klar vom Gewohnten abhebt.
🧬 Unsere Genetik – gezüchtet, nicht gelabelt
Wir verzichten bewusst auf White-Label-Zukäufe.
Jede Sorte wird
- eigenständig gezüchtet oder
- mit handverlesenen Breedern nach unseren Vorgaben aufgebaut und stabilisiert.
Statt schneller Hybriden setzen wir auf echte Selektion – für gleichmäßige Pflanzen, nachvollziehbare Effekte und stabile Resultate.
🔎 Phenohunt – wie aus einer Idee eine Sorte wird
Eine neue Sorte entsteht bei uns nicht am Schreibtisch, sondern im Selektionsraum. Der Ablauf ist immer derselbe:
- Testgenetiken entwickeln. Aus einer Kreuzung entstehen zahlreiche Kandidaten – jeder mit eigenem Wuchs, Aroma und Verhalten.
- Phenohunt. Wir suchen aus dieser Masse die wenigen Phänotypen heraus, die wirklich herausragen. Nicht der stärkste gewinnt, sondern der, der sich zuverlässig reproduzieren lässt.
- Vergleichsgrows. Die Favoriten gehen an verschiedene Testgrower unter unterschiedlichen Bedingungen. So sehen wir, ob eine Sorte nur in einem perfekten Zelt funktioniert – oder auch bei dir.
- Eigene Stresstests. Hitze, Trockenheit, Überwässerung, Nährstoffschwankungen. Was hier kippt, kommt nicht in den Verkauf.
- Freigabe. Erst wenn Aroma, Ausprägung und Anbaueigenschaften gemeinsam überzeugen, wird eine Sorte zur Sorte.
Das ist aufwendig, langsam und teuer. Es ist auch der einzige Grund, warum du bei uns weißt, was in der Tüte ist.
🇯🇲 Jamaika – wo Genetik wirklich geprüft wird
Unsere Zucht- und Selektionsarbeit ist international angelegt. Zuletzt ging die Reise in Kooperation mit Rootinn nach Jamaika, ins Westmoreland – eine Region, in der wir nach eigener Kenntnis der erste Züchter sind, der dort arbeitet.
Der Grund ist kein romantischer. Westmoreland bietet Bedingungen, die jede Genetik gnadenlos auf die Probe stellen: tropische Luftfeuchtigkeit, regelmäßiger Regen und deutliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Schimmeldruck, Feuchtigkeit und Klimastress in einer Intensität, die man in einem deutschen Zelt nicht simulieren kann.
Wer dort besteht, bringt auch in deinem Garten eine hohe Widerstandsfähigkeit mit. Genau deshalb sind wir hingefahren – und genau deshalb fließt das, was wir dort über Schimmelresistenz und Klimatoleranz gelernt haben, in unsere Linien zurück.
🔍 Qualität, auf die du dich verlassen kannst
- Keimgarantie: Keimt ein Seed nicht, ersetzen wir ihn – fair, unkompliziert und transparent. Zu den Voraussetzungen siehe hier.
- Kühlkette: Dauerhaft gekühlt vom Lager bis zu dir.
- Silikatkügelchen: Regulieren Feuchtigkeit bei Temperaturschwankungen.
- Pathogentests: Jede Charge wird auf Hop Latent Viroid (HLVd) geprüft – keine „Cannabis-Corona" über uns.
- Regelmäßige Keimtests: Jede Charge wird vor der Freigabe auf ihre Keimfähigkeit geprüft.
- Ehrliche Angaben: Werte über 30 % THC sind in aller Regel unrealistisch. Wir messen lieber real nach und korrigieren nach unten, statt eine Zahl zu verkaufen, die niemand wiederfindet.
🌱 Zuchtphilosophie – Breeding with Brain
Wir wollen zurück zu echter Stabilität – weg von den unausgegorenen Hybriden, die heute den Markt überschwemmen. Was uns wichtig ist:
- Keine Early Generations: Bei uns kommt keine Sorte unterhalb F4 (echte F1 ausgenommen!) in den Verkauf. Stabilität ist Pflicht.
- Nachvollziehbare Genetik: Unser Ziel ist vollständige Transparenz – mit Angaben zu Ausgangslinien (z. B. Erdbeer-IBLs, Bornholm-Landrassen) und dokumentierten Generationen.
- Landrassen als Grundlage: Für unsere Selektionen greifen wir auf klassische, bewährte Genetik zurück – angepasst ans mitteleuropäische Klima.
- Gezielte Kreuzungen: Wir verfolgen das Prinzip „Breeding with Brain" – sinnvolle Kreuzungen mit echten Vorteilen statt beliebiger Hybriden.
- Spezifische Effekte statt undefinierter Stoned-Zustände: Unsere Sorten zielen auf klar definierte Wirkungsprofile ab – z. B. kreativ, fokussiert, beruhigend.
- Innovation mit Mutantenlinien: Wir arbeiten an Farnmutanten und stabilen Autoflower-Mutanten – vielversprechend für Anfänger und den medizinischen Markt.
🚀 Unsere Vision
Bud Voyage steht für eine neue Generation von Züchtern – transparent, qualitätsbewusst und nah an der Community. Trotz unseres kurzen Bestehens sind wir inzwischen in über 350 Gartencentern vertreten, unter anderem bei Dehner – und mit dem Titel beim Autoflower World Cup kam die internationale Bestätigung für unsere züchterische Arbeit dazu.
Wir wollen den Standard für Cannabissamen in Europa neu definieren und bringen Know-how, Verantwortung und Neugier zusammen – damit du dich auf das konzentrieren kannst, worauf es beim Growen ankommt: den perfekten Bud.
Der Name ist dabei Programm: Voyager steht für den Entdeckergeist, der uns antreibt – und für die Suche nach Genetik, die neue Maßstäbe setzt.